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Julius Kocks wurde am 5.11.1857 in Hösel bei Düsseldorf geboren.

Er studierte Pädagogik und begann 1882 seine Tätigkeit als Lehrer an der einklassigen Volksschule in Witzhelden-Herscheid, die er 39 Jahre lang führte. Sein Schulbezirk bestand aus den Ortschaften Herscheid, Orth, Wolfstall, Scharweg, Raderhof, Wupperhof, Glüder, Sieferhof, Claasholz, und Oberbüscherhof.
Die Schülerzahl war selten unter 90.

Mit seiner Frau Berta wohnte er an der Hauptstraße in Witzhelden -Nüsenhöfen, gegenüber der heutigen Einmündung zum Schulweg.

Das Ehepaar hatte 4 Söhne: Walter, Eugen, Alex und Johannes (Hans).
Mit 64 Jahren schied er im Jahr 1921 aus der Lehrertätigkeit aus.

Ein engagierter Witzheldener Lehrer

 Ölbild von Julius Kocks im Alter von 68 Jahren.


 Julius Kocks war zeitlebens ein hoch geachteter und sehr aktiver Mensch, der sich in vielfältiger Weise dem Gemeinwohl verpflichtet fühlte.
 Er war von 1882-1904, also 23 Jahre lang, Chordirigent des Männergesangvereins Herscheid, zudem im Männergesangsverein Metzholz und im Kirchenchor der Evangelischen    Kirchengemeinde Witzhelden als Leiter tätig. In der Ev. Kirchengemeinde gehörte er auch lange Jahre dem Presbyterium an.
 Julius Kocks bei der Präsentation einer neuen Kleinkraftspritze des Wasserversorgungsvereins: 2. mit Stock v.r.

 Er war Mitbegründer des Turnverein Witzhelden 1884.e.V. und dessen erster Turnwart.

 Julius Kocks übernahm auch Verantwortung als Gründer und Mitarbeiter von Gemeinschaften mit sozialen Zielsetzungen, wie dem Witzheldener Leseverein, aus dem sich später  das landwirtschaftliche Kasino entwickelte.

 Weiterhin war Julius Kocks von 1906-1928 Vorsitzender der Sanitätskolonne Witzhelden des Deutschen Roten Kreuzes. Er trat mit Dr. Eduard Schwab als Kolonnenarzt die Nachfolge von Dr. Herbrand an, der seit der Gründung des DRK Witzhelden beide Ämter innehatte.

Julius Kocks im Gruppenfoto beim 50jährigen Jubiläum des MGV Herscheid im Jahre 1906. Er sitzt genau in der Mitte der ersten Reihe.

Rechts neben ihm sitzt sein Sohn Eugen Kocks.Er engagierte sich im Reservistenverein, im Wasserversorgungsverein Herscheid und im Pferdeversicherungsverein für den unteren Landkreis Solingen.

Als er am 15.12.1933 im Alter von 76 Jahren starb, war sein Sohn Eugen Kocks bereits Lehrer geworden und 1934 wurde sein Sohn Hans Kocks auch Lehrer in Witzhelden.

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