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Fritz Banken wurde am 9.10.1884 in Holthausen bei Mülheim/Ruhr geboren, er besuchte das Lehrerseminar in Herdecke und absolvierte 1908 die 2. Lehrerprüfung. Ab dem 16.12.1929 wurde er in der einklassigen Volksschule Herscheid als Nachfolger von Lehrer Hans Kocks eingestellt, wo er bis 1949 unterrichtete. Fritz Banken beschäftigte sich schon früh mit der Geschichte Witzheldens, welches er als „sein Dorf“ bezeichnete. Sein Hobby war die Erforschung seiner Heimat und besonders der Geschichte der evangelischen Kirchengemeinde, sowie der einzelnen Ortschaften und der dörflichen Entwicklung.

Von Ihm stammt die heute noch populäre Bezeichnung des alten Kirchtums: „Der Alte vom Berge“.

Seine Entdeckungen und Erkenntnisse veröffentlichte er regelmäßig in Zeitungsartikeln und in mehreren Aufsätzen im Heimatkalender. Bis ins hohe Alter blieb er der akribische und getreue Chronist des Witzheldener Tagesgeschehens.

In vielen Vereinen und Gemeinschaften war er Gründungsmitglied und Förderer. Er sammelte Sagen und Märchen der engeren Heimat und verfasste selbst Gedichte.Über ein Jahrzehnt war er Leiter der Volksbücherei in der heutigen Grundschule Flamerscheid.

Von 1952 – 1956 war er Mitglied im Witzheldener Gemeinderat Am 20.3.1971 verstarb er in Witzhelden-Herscheid.

Nachstehend ein Gedicht von Fritz Banken:

„Ob der Schnee mit weißen Linnen
hüllet Berg und Täler ein,
Oder alle Bächlein rinnen,
golden lacht der Maienschein.
Ob des Sommers Sonne strahlet
in des Dörfleins engen Gassen.
Ob der Herbst die Wälder übermalet,
farbenprächtig ohne Maßen,
immer, immer bist du schön,
stilles Dörflein, waldumschlungen,
nicht bloß heut’ im Frühlingswehen
sei dies Liedlein dir gesungen.“

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