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Torsten Jansen wurde am 23.12.1976 als Sohn von Maria und Helmut Jansen in Adenau/Eifel geboren. Er wuchs in Witzhelden auf und trat schon früh in die sportlichen Fußstapfen seines Vaters, Helmut Jansen, der beim TV Witzhelden 1884 e.V. und später bei Solingen 95 Handball spielte. Im Gegensatz zu seinem Vater, der im Handballtor stand, zog es Torsten auf die Position des Linksaußen. Sein Talent wurde zunächst im Heimatverein TV Witzhelden gefördert. Er begann das Handballspiel in der E-Jugend unter Trainer Michael Jung. Auch die Familie förderte das Talent ihres Sohnes sehr und so wurden bald auch andere Vereine auf Torsten aufmerksam. Es kam zum Wechsel zum TV Wermelskirchen, zu TUSEM Essen und schließlich zur SG Solingen, wo der gelernte Bankkaufmann von 1995 bis 2001 unter Trainer Bob Hanning einen enormen Leistungsschub erlebte. So schaffte die SG Solingen mit seiner Hilfe im Jahr 2000 den Aufstieg in die Bundesliga.
Bundestrainer Heiner Brand berief ihn ins Nationalteam. Sein Länderspieldebüt im DHB-Trikot hatte Torsten dann am 19.10.1999 in Cottbus gegen Polen
Im Jahr 2001 zog es ihn dann in den Norden zum Bundesligisten HSG Nordhorn . Mit der Nationalmannschaft nahm er an der Weltmeisterschaft teil und wurde Supercup-Gewinner.
2002 wurde er mit dem Nationalteam Vize-Europameister. Torstens Homepage Torstens Fanseite

Ein Jahr später wechselte Torsten dann zum HSV Hamburg und erhielt im Zuge der Europameisterschaft 2004 in Slowenien die einmalige Chance, sich als Stammspieler der Nationalmannschaft zu etablieren, da der Stamm-Linksaußen, Stefan Kretschmar, wegen Verletzung ausfiel.

Dies glückte auf Anhieb mit Bravour: im ersten Spiel gegen Serbien/Montenegro avancierte er mit 8 Treffern zum besten Spieler seiner Mannschaft und setzte seine gute Form auch in den Spielen gegen Polen und Frankreich und in der Hauptrunde gegen Tschechien, Slowenien und Ungarn fort. Im Halbfinale gegen Dänemark musste auch Torsten dem harten Turnier Tribut zollen und hatte wie viele andere keinen guten Tag erwischt, aber andere Spieler wuchsen über sich hinaus und erkämpften den Sieg.Das Endspiel gegen Slowenien war eigentlich von Anfang an eine klare Sache für das DHB-Team.
Bundestrainer Heiner Brand führte die Nationalmannschaft nach 1978, wo er selbst Weltmeister geworden war, zum Europameistertitel.

Sitzend 1.v.r.: Nationalspieler Torsten Jansenv.l. Nationalspieler Torsten Jansen, Christian Schwarzer, Florian Kehrmann.

Torsten Jansen im Handball-Nationalteam


Silbermedaille in Athen 2004

Torsten Jansen: Erster Leichlinger Medaillengewinner bei Olympischen Spielen

Auch wenn Torsten als zweiter Mann hinter Linksaußen Stefan Kretschmar selten zum Einsatz kam, so hat er doch entscheidenden Anteil an der Silbermedaille der deutschen Mannschaft gehabt. Sein Siebenmeter-Tor im dramatischen Spiel gegen Spanien im Viertelfinale brachte die deutsche Mannschaft erst auf die Siegerstraße.

Im Endspiel gegen Kroatien war leider der Rückraum zu schwach und das Glück fehlte.
Silber in Athen - ein toller Erfolg.

Europameisterschaft 2006

Torsten “Toto” Jansen auch bei der Europameisterschaft 2006 in der Schweiz erfolgreich.

Leider hat die Nationalmannschaft nach grandiosen Spielen in der Hauptrunde nicht das Halbfinale erreicht. Von ihrer Form her wäre alles möglich gewesen. Torsten Jansen war eine feste Größe in Abwehr und Angriff. Er spielte ein hervorragendes Turnier und hat einen Stammplatz im Nationalteam.

 

Weltmeister 2007

Nach dem Sommermärchen der Fußballer zauberten die Handballer im Januar 2007 ein Wintermärchen herbei und wurden nach grandiosen Spielen Handball-Weltmeister. Torsten Jansen war einer der besten Spieler des Turniers und erzielte im Endspiel gegen Polen die meisten Treffer.

Mannschaft des Jahres 2007

Europameisterschaft 2008

Torsten rechtzeitig wieder fit, Nationalteam aber wenig erfolgreich.
Die letzten Vorbereitungsspiele konnten Torsten, wie auch sein HSV-Mannschaftskollege Pascal Hens und Holger Glandorf wegen einer Verletzung nicht mitmachen. Am 7.August ging es auf die lange Reise mit der Nationalmannschaft nach Peking. Leider kam die Mannschaft über den 9.Platz nicht hinaus.

Weltmeisterschaft 2009 in Kroatien

Torsten spielte ein insgesamt gutes Turnier.

Der DHB-Auswahl fehlte oft das letzte Quentchen Glück, um das Halbfinale der WM in Kroatien zu erreichen. Auch die Schiedsrichterentscheidungen
waren nicht dazu angetan, von objektiver Fairness zu sprechen. Die Mannschaft hätte das Halbfinale verdient gehabt, aber auch der 5.Platz, gegen Ungarn erreicht, war ein großer Erfolg.

Torsten hatte nicht immer das Glück auf seiner Seite. Insgesamt war er aber einer der stärksten und erfolgreichsten deutschen Spieler.

Europameisterschaft 2010 in Österreich

Torsten Jansen (Nr.15) ist im Team der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Nachbarland Österreich.

 

 

 

Das DHB-Team kam leider über zwei Unentschieden in der Hauptrunde nicht hinaus. Linksaußen Torsten Jansen war bei der Europameisterschaft im Nachbarland Österreich noch einer der Besten in Abwehr und Angriff.

 

 

 

 

 

 

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