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Karl-Heinz Platthaus wurde am 7.2.1910 in Köln geboren. Schon als Zweijähriger zog er 1912 mit den Eltern nach Witzhelden, wo der Vater Heinrich Platthaus an der Hauptstraße eine “Spezialfabrik elektrischer Apparate” gründete.

Nach dem Abitur im Jahr 1929 in Remscheid studierte Karl-Heinz Platthaus Starkstromtechnik in Aachen. Nach dem Krieg trat er in die väterliche Firma ein, die er 1958 nach dem Tod des Vaters zusammen mit seinem Bruder Otto übernahm. Karl-Heinz Platthaus war verheiratet, seine Frau Martha schenkte 4 Kindern das Leben..

Von 1973 bis 1996 leitete Karl-Heinz Platthaus das Witzheldener Unternehmen allein.
Die Firma Heinrich Platthaus spezialisierte sich vor allem auf die Herstellung von Widerständen und Transformatoren.


Tochterunternehmen in Alsdorf

Am 3. 4. 1970 wurde in Alsdorf bei Aachen das Familienunternehmen Dr.-Ing. Platthaus KG von Dr.-Ing. Hans-Ludwig Platthaus, Dipl.-Ing. Karl-Heinz Platthaus und Otto Platthaus als Tochterfirma des Witzheldener Unternehmens gegründet. Es zählte dort zu den Ansiedlungen der ersten Stunde im Gewerbegebiet Alsdorf-Schaufenberg. Bereits 1971 wurde mit der bis dahin in Witzhelden bei der Firma Heinrich Platthaus angesiedelten Produktion in Alsdorf begonnen.

Gemeinsam bildeten die Firmen Platthaus Elektrotechnik GmbH / Witzhelden, als Hersteller von Widerständen und Dr.-Ing. Platthaus GmbH / Alsdorf, als Drossel- und Spezialtransformatorenbauer, eine Firmengruppe mit ca. 100 Mitarbeitern /-innen. Beide Firmen ergänzten sich hervorragend mit ihren Produkten.

40 Jahre im Vorstand des Arbeitgeberverbandes

In seiner Firma in Witzhelden engagierte sich Karl-Heinz Platthaus besonders für die Berufsausbildung junger Menschen. Sein Name war seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs auch eng mit der Tätigkeit des Arbeitgeberverbandes Rhein-Wupper verbunden . Er gehörte 40 Jahre lang dem Vorstand an, wurde 1968 stellvertretender Vorsitzender und war von 1973 an 23 Jahre lang Verbandsvorsitzender.
Ebenso viele Jahre wirkte er im Vorstand des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen mit. 1997 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Arbeitgeberverbandes ernannt.

Ein engagierter Bürger

Karl-Heinz Platthaus war wie schon sein Vater Heinrich ein engagierter Bürger in seiner Heimatgemeinde. Sein Vater Heinrich war als Vorstandsmitglied des Wasserwerksvereins Witzhelden (heute Wasserversorgungsverein Witzhelden) maßgeblich an der Errichtung des Wasserturms am Friedhofsweg beteiligt Sohn Karl-Heinz wollte die Wasserversorgung des Höhendorfes durch eigene Quellen aufrecht erhalten. Bis zuletzt wehrte er sich engagiert gegen den Anschluss an den Wasserversorgungsverband Rhein-Wupper.
Als dieser Anschluss dann doch vollzogen wurde, arbeitete er trotzdem seit 1969 als Beisitzer und 2.Vorsitzender im Vorstand des Wasserversorgungsvereins mit. Der alte Wasserturm lag ihm sehr am Herzen und er trat im Gründungsjahr 1999 sogleich in den Förderverein Alter Wasserturm Witzhelden ein.

Politisch war Karl-Heinz Platthaus stets unabhängig und ließ sich nicht so leicht auf eine Seite ziehen. In den 50er Jahren gründete er mit anderen Gleichgesinnten die erste Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) in Witzhelden, die bei den Wahlen recht erfolgreich war, aber nicht lange Bestand hatte.
Karl-Heinz Platthaus war bis ins hohe Alter sehr interessiert am kommunalpolitischen Geschehen und griff auch immer wieder zum Telefon, um Lob oder Tadel zu verteilen.
Am 13.3.2007 starb Karl-Heinz Platthaus im hohen Alter von 97 Jahren.

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