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Im sog. Dritten Reich 1933-45 wurde Gemeinden, die noch kein Wappen hatten, ein solches verliehen. 
Seit dem 8.Mai 1942, also mitten im Krieg, führt Witzhelden ein eigenes Wappen. Es wurde der damals unabhängigen Gemeinde durch den Oberpräsidenten der Rheinprovinz verliehen.
Das Wappen ist eine Schöpfung des Kölner Graphikers Adolf Rademacher.

Es zeigt im geteilten Schild im oberen Feld auf silbernem Grund eine grüne Eiche und im unteren Feld in rot einen doppelt gezinnten silbernen Balken.

Das Wappen des Adelsgeschlechtes von QuadtDie Eiche, der charakteristische Baum der Witzheldener Landschaft, sollte die waldreiche Lage der Gemeinde Witzhelden andeuten. Der Zinnenbalken im unteren Feld war Anlehnung an das Wappen der Herren von Quadt, die in Witzhelden-Bechhausen als bergische Ministeriale ansässig waren und Erinnerung an das Wappen der Grafen von Berg, zu deren Besitz Witzhelden im Mittelalter gehörte.

Das Witzheldener Wappen wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verliehen. Für die Witzheldenerinnen und Witzheldener hatte es aber nie eine irgendwie geartete auf die Entstehungszeit bezogene Bedeutung.



Heute gehen die Witzheldener Bürger sehr selbstbewusst mit ihrem Wappen um.
Beide enthaltenen Zeichen symbolisieren nicht nur den Blick auf die Geschichte des Rittersitzes und die Grafen von Berg, sondern auch auf die Witzheldener Mentalität. Die Eiche steht für die Naturverbundenheit und Stärke des Höhendorfes und die Zinnen stehen für die Wehrhaftigkeit und Eigenständigkeit der Witzheldener.

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