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Der Name “Rich”

Der Name “Rich” ist laut Wörterbuch die bergische Abkürzung für Richard. Gemeint ist damit der Witzheldener Landwirt und Fischzüchter Richard Claasen, der mit dem damaligen Bürgermeister August Weltersbach in fast ständigem, aber meist humorvoll vorgetragenem, Streit lag.


Die Funkübertragungsstelle

Der Fernmeldeturm in Witzhelden Flamerscheid bildet zusammen mit dem Maschinengebäude die Funkübertragungsstelle. Die Richtfunkgeräte sind in der Betriebskanzel antennennah aufgebaut. Im Maschinengebäude befinden sich die für die Stromversorgung erforderlichen Geräte sowie ein Schwungrad-Umformer mit ankuppelbarem Dieselmotor, der bei Netzausfall die Fernmeldegeräte unterbrechungsfrei versorgt.

Der Turm

Der Turm ist ein sogenannter Typenturm. Er besteht bis zur Höhe von 102,90 m über Gelände aus einem konischen Stahlbetonschaft, auf den ein zylindrischer Stadlbetonschaft von 31 m Höhe aufgesetzt ist. Die Gesamthöhe des Turms beträgt also 133,90 m.Die Baukosten betrugen ca.1,79 Mio €. Die zweigeschossige Kanzel für die technischen Einrichtungen befindet sich in einer Höhe zwischen 74,20 und 82,90 m. Um diese Kanzel herum sind die Hauptantennenplattformen mit einem Durchmesser von je 33 m in Höhen von 75 und 83 m angebracht. Der Turmschaft eignet sich zur Aufnahme weiterer kleinerer Antennen. Im Innern des Turms befindet sich ein Aufzug bis zur Höhe von 80 m sowie eine Stahlbetontreppe.

Der Standort

Die Richtfunkstrecken (Funkfelder) sollen möglichst frei von Hindernissen sein, weil sich die Funkwellen - wie das Licht - geradlinig ausbreiten. Als Standorte für die Funkübertragungsstellen eignen sich daher topografisch exponierte Punkte. Aus Funkfelduntersuchungen (Geländeschnitte u.a.) ergab sich der jetzige günstige Standort, der ca. 245 m über NN liegt. Von hier aus sind nicht nur die Funkübertragungsstellen in Düsseldorf und Köln zu erreichen, sondern fast alle bestehenden und geplanten Funkübertragungsstellen in einem Umkreis von mindestens 50 km. Folgende Gegenstellen werden direkt angesteuert: Bonn, Düsseldorf, Gummersbach, Herscheid, Hürtgenwald, Köln, Leverkusen-Opladen, Lohmar, Oberhausen, Remscheid und Wuppertal.

Vergleich mit anderen Türmen

Wie man der nachfolgenden Skizze entnehmen kann, gehört der Fernmeldeturm in Witzhelden nicht gerade zu den größten seiner Art. Aufgrund seiner exponierten geografischen Lage ist dies jedoch auch nicht notwendig.

Die evangelische Kirche Witzhelden hat beim Wettbewerb der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa) den zweiten Platz belegt. Zur Preisverleihung am 11.6.2016 in Potsdam reiste auch eine kleine Delegation der evanglischen Kirchengemeinde um die Urkunde in Empfang zu nehmen. Im Gepäck ein Dankesschreiben an die KiBa für die Unterstützung bei der Sanierung der evangelischen Kirche, verpackt mit einem Bild der frisch renovierten Kirche. Neben der Preisverleihung wurde ein interessantes Begleitprogramm angeboten, u. a. eine Führung durch Potsdam, Besichtigungen unterschiedlicher Kirchen und eine Havelrundfahrt.

Mit vielen neuen Eindrücken kehrte die Witzheldener Delegation zurück. 

 

 

Fotos: Karl-Heinz Ahlborn

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